Praxis für Physiotherapie, medizinische Massage
und Lymphdrainage – Sigrun Tiederle

Innere Medizin in der Physiotherapie

Dem Patienten werden durch die physiotherapeutischen Übungen im Bereich der Inneren Medizin Möglichkeiten vermittelt, sich bei Atemwegserkrankungen wie z.B. Nasennebenhöhlenentzündung, Asthma, Lungenemphysem und chronischer Bronchitis, Cor pulmonale etc. durch Soforthilfemaßnahmen im akuten Anfall sowie im chronischen Stadium selbst zu helfen, indem er auf gezielte Weise seine Inspiration und Expiration einsetzt. Zu diesem Bereich gehören auch das Erlernen der Sekretmobilisation und der Sekretabhustung durch de Patienten (autogene Drainage) sowie andere das Atmen erleichternde Techniken, die der Patient erlernen kann (Lippenbremse, atemerleichternde Ausgangsstellungen, Lagerungen).
Außerdem kann der Patient in diesem Bereich Übungen erlernen zur Pneumonieprophylaxe sowie Übungen bei Herzinsuffizienz-KHK, Herzinfarkt, Schaufensterkrankheit, Varizen (Krampfadern), Zustand nach postthrombotischem Syndrom und Diabetes mellitus. Kopfschmerzpatienten erlernen Übungen, die ihnen dabei helfen, sowohl prophylaktisch als auch im akuten Anfall mit ihrem Kopfschmerzsyndrom umzugehen (Migräne, posttraumatisches Kopfschmerzsyndrom etc.).